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#Energiesparen #Stromverbrauch

Ich habe einen alten (aus 2009) Windows-PC in der Ecke stehen, den ich als Famillien-"Fileserver" benutze, für meine eingescannten Dokumentenablage, als Plex-Server fürs Heimkino, als Backup für andere Geräte, als Basis fürs Cloud-Backup der Familie und zum Mails archivieren. Der PC läuft rund um die Uhr, 24/7 sozusagen. Vor ein paar Jahren hat er ein neues Netzteil spendiert bekommen. Durchschnittsleistung ~ 60 Watt, in Spitzen bis 100 Watt.

Ich ringe schon länger mit dem Gedanken, ein ordentliches NAS zu kaufen. Die Geräte in der engeren Wahl liegen bei ~500 Euro ohne Festplatten. An Speicherplatz kämen nochmal 200 bis 300 Euro drauf zum Anfang.

Ein NAS liegt bei ~ 30 Watt Stromverbrauch im Betrieb. Trotz der massiv gestiegenen #Stromkosten, kann ich rein vom Stromverbrauch ich den PC über 10 Jahre weiterlaufen lassen, bis sich das NAS rentiert hätte.

Also lasse ich den alten PC weiterwerkeln, bis er den Geist aufgibt. Austausch lohnt sich derzeit einfach nicht.
Das dürfte aber ein moderner stromsparender Rechner dann auch können.

Wie wäre es z. B. mit einem gebrauchten, etwas neueren NUC (o. ä.)? Auf 20W mit Festplatte und zu geringen Kosten sollte man kommen können, denke ich.
@Ulrich Auch eine Möglichkeit. Mittlerweile hat sich eine anschauliche Datenmenge angesammelt (Filme, Videos, Fotosammlung, Dokumentensammlung), daher gefällt mir beim NAS auch die Ausfallsicherheit bei den Festplatten und dass es dann in einem Gehäuse untergebracht ist. Die 30 Watt beim NAS sind großzügig berechnet für das High-End-Modell meiner Kalkulation. Da ist sicher auch noch Luft nach unten. Für mich war das Durchrechnen jetzt in erster Linie wichtig, um mal zu sehen, ob das jetzige Setup wirklich so massiv Strom verschwendet wie ich gefühlt dachte. Im Vergleich zu den Alternativen ist es sicher viel, aber auch nicht der massive "Stromfresser" mit dem sich kurzfristig Hunderte Euro einsparen ließen